Beschluss der Kultusministerkonferenz zur Menschenrechtsbildung an Schulen

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat ihre „Empfehlung zur Menschenrechtserziehung in der Schule“ im Jahr 2018 grundlegend überarbeitet und unter dem Titel „Menschenrechtsbildung in der Schule“ veröffentlicht. Die Menschenrechte einschließlich des Menschenrechts auf Bildung sowie die Verwirklichung der Kinderrechte gehören zum Kernbereich des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schule und sind auch in Schulgesetzen verankert. Die KMK hebt Menschenrechtsbildung als Querschnittsthema für das gesamte Schulleben und daher auch Gegenstand fächerverbindenden und fachübergreifenden Unterrichts hervor. Alle Fächer sind aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten die Menschenrechte nachhaltig zu thematisieren und dadurch insbesondere Werte, Kenntnisse, Einsichten und Haltungen zu vermitteln. Dazu gehöre in besonderem Maße die Ermutigung und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler zur Wahrnehmung ihrer eigenen Rechte und zum Eintreten für die Rechte anderer. Mehr