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Rückblick: Fachtag Kinderrechteschulen Nordrhein-Westfalen

Der Fachtag Kinderrechteschulen NRW am 22. November 2018 gab Gelegenheit darüber zu diskutieren, wie man Kinderrechte fest in den schulischen Alltag implementieren kann. Mit dabei waren Schulministerin Yvonne Gebauer, Anne Lütkes von UNICEF Deutschland, Maria Springenberg-Eich von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen und viele ExpertInnen aus Wissenschaft, schulischer Praxis und Verwaltung. Was es braucht, um Kinderrechteschule zu werden, wie andere Länder das angehen und welche Erkenntnisse es aus dem buddY-Landesprogramm von EDUCATION Y gibt, dazu bot die ganztägige Veranstaltung verschiedene Dis-kussionsforen an. Ziel war es unter anderem, den engen Zusammenhang von Menschenrechtsbildung und demokratischen Werten herauszuarbeiten. Mehr

Ausbildungsprogramm „Auf dem Weg zur Kinderrechte- und Demokratieschule“ Hessen gestartet

„Ich halte die Einbindung der Kinderrechte in die schulische Praxis für essentiell und bin froh, dass Sie sich bereits auf diesen Weg gemacht haben oder sich heute auf diesen Weg machen.“ Mit diesen Worten begrüßte Prof. Dr. Katharina Gerarts in ihrer Rolle als Landesbeauftragte für Kinder- und Jugendrechte die Lehrkräfte und Schulleitungen der Hessischen Kinderrechte- und Demokratieschulen am 22. Oktober 2018 in Frankfurt. Sie alle gehören zu einem Netzwerk, das unter der Leitung von Makista – Bildung für Kinderrechte und Demokratie e. V. seit 2010 besteht. Zu den bisher 20 Grund- und weiterführenden Schulen werden ab diesem Schuljahr acht weitere in das Netzwerk aufgenommen und ausgebildet. Bestandteile des Programms bis Ende 2019 sind ein Studientag für das gesamte Kollegium, Fortbildungsveranstaltungen, Beratungsgespräche, Austausch und Materialien. Das Ziel: Alle lernen die Kinderrechte kennen und handeln danach – im Unterricht, in Projekten, im Miteinander. Die in Deutschland seit 1992 geltende UN-Kinderrechtskonvention bietet die Grundlage für eine kindergerechte, demokratische, diskriminierungsfreie und weltoffene Schule. Mehr

Beschluss der Kultusministerkonferenz zur Menschenrechtsbildung an Schulen

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat ihre „Empfehlung zur Menschenrechtserziehung in der Schule“ im Jahr 2018 grundlegend überarbeitet und unter dem Titel „Menschenrechtsbildung in der Schule“ veröffentlicht. Die Menschenrechte einschließlich des Menschenrechts auf Bildung sowie die Verwirklichung der Kinderrechte gehören zum Kernbereich des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schule und sind auch in Schulgesetzen verankert. Die KMK hebt Menschenrechtsbildung als Querschnittsthema für das gesamte Schulleben und daher auch Gegenstand fächerverbindenden und fachübergreifenden Unterrichts hervor. Alle Fächer sind aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten die Menschenrechte nachhaltig zu thematisieren und dadurch insbesondere Werte, Kenntnisse, Einsichten und Haltungen zu vermitteln. Dazu gehöre in besonderem Maße die Ermutigung und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler zur Wahrnehmung ihrer eigenen Rechte und zum Eintreten für die Rechte anderer. Mehr