Bundesländer: Angebote, Programme, Kontakte

Baden-Württemberg

Kinderrechte-Workshops für Klassen

Aktive Jugendliche der UNICEF-AG der Waldhausschule in Malsch halten Vorträge über Kinderrechte in anderen Schulen. Sie präsentieren die wichtigsten Kinderrechte, informieren über die Lebenssituation von Kindern in anderen Ländern, diskutieren darüber und führen anschließend in der Klasse eine „Kinderrechte-Wahl“ durch.

Kontakt

Ursula Grass, UNICEF Gruppe Karlsruhe und Schulleiterin der Waldhausschule
U.Grass(a)waldhausschule.de

Bayern

Arbeitskreis Kinder- und Jugendbeteiligung

Der Arbeitskreis Kinder- und Jugendbeteiligung engagiert sich nachhaltig für die Rechte der Kinder und Jugendlichen, besonders für Partizipation. Kinder und Jugendlichen sollen vor allem auf kommunaler Ebene – an allen sie betreffenden Entscheidungen beteiligt werden. Die Mitglieder des Arbeitskreises kümmern sich um die methodische Weiterentwicklung altersgemäßer Beteiligungsformen und um die Verankerung von Kinderbeteiligung in den politisch-administrativen Strukturen der Stadt München. Der AK gestaltet zweimal im Jahr das zentrale Münchner Kinder- und Jugendforum und organisiert einmal jährlich einen Runden Tisch zum Thema Partizipation, um die Münchner Partizipationsinitiativen besser zu vernetzen.

Kontakt:

Steffi Kreuzinger
steffi.kreuzinger(a)mobilspiel.de

Büro der Kinderbeauftragten München

Das Büro der Kinderbeauftragten setzt sich für mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit in der Stadt ein und vertritt die Interessen von Kindern auf Basis Grundlage der Kinderrechte. Zu den Kinderrechten gibt es umfangreiche Materialien sowie Schulklassenprogramme für die Klassen 3 bis 7, Elternabende oder Fortbildungen für Erwachsene.

Kontakt:

Jana Frädrich
kinderbeauftragte.soz(a)muenchen.de

Kinderkommission Nürnberg

Die Kinderkommission Nürnberg macht sich für Kinderrechte stark und vertritt in der Stadt die politischen Interessen der Kinder. Initiativen sind z. B. das Projekt „Botschafter für Kinderrechte“ oder die „Kinderversammlung“. Für Schulklassen in Nürnberg und Umgebung lohnt sich z. B. ein Besuch der „Straße der Kinderrechte“ mit acht Stationen, auf denen die Kinderrechte künstlerisch dargestellt sind, darüber informieren und spielerisch zum Mitmachen anregen.

Kontakt:

Cornelia Scharf
cornelia.scharf(a)stadt.nuernberg.de

Berlin

Demokratielernen und Kinderrechte

Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe) führt die Themen Demokratielernen und Kinderrechte zusammen. Die Initiative „Wir sind Klasse“ unterstützt Grund- und weiterführende Schulen (ab der 7. Jahrgangsstufe) den Klassenrat einzuführen. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wird zum Einstieg eine Klassenratssitzung als Seminar angeboten. Nach dem Peer-Prinzip werden diese Seminare von Jugendlichen durchgeführt. Zu den Kinderrechten gibt es ein eigenes Fortbildungsmodul. Unter bestellung(a)klassenrat.org kann eine Startbox mit Materialien zu Einführung des Klassenrats bestellt werden.

Kontakt:

Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe)
Ulrike Kahn und Christa Schäfer
kahn(a)degede.de

Programm “Hands for Kids”

Das „Hands“-Programm für die Jahrgangsstufen eins bis sechs ist ein Grundwerte-Curriculum, das die Demokratiekompetenzen fördert, indem es Identität, das Selbstbewusstsein und den Respekt gegenüber Mitmenschen stärkt. Es ist in eigenständige Bausteine mit verschiedenen Lerneinheiten gegliedert (u.a. Kinder stark machen, Demokratie leben, Kinderrechte). Materialien für die Übungen sind im gleichnamigen Ordner zusammengestellt. Seit 2007 wird das „Hands“-Programm erfolgreich in Schulen in Berlin und Brandenburg eingesetzt und mit sieben Pilotschulen erprobt.

Kontakt:

LISUM Berlin Brandenburg
Michael Rump-Räuber
michael.rump-raeuber(a)lisum.berlin.brandenburg.de

SELAM-Berlin

SELAM-Berlin gUG ist ein 2014 gegründetes gemeinnütziges Unternehmen, das sich in den Bereichen der Jugendhilfe, der Erziehung und Bildung und in der Kriminalprävention engagiert. Ein Schwerpunkt ist die Unterstützung von Schulentwicklungsprozessen auf Basis von Kinderrechten, Gewaltprävention, Konfliktmanagement Partizipationsförderung und Demokratiebildung.

Kontakt:

Michael Siegel
info@selam.berlin

Schüler schulen Lehrer

An der Evangelischen Schule Berlin Zentrum wird sichtbar, wie eine Schule der Zukunft und eine wertschätzende Lernkultur der Potenzialentfaltung gelebt werden können. Die Schule bietet Hospitationen an. Die Schülerinnen und Schüler haben ein Fortbildungsformat für interessierte Pädagogen, Lehrer, Schulleitungen und andere entwickelt. Sie erhalten so die Möglichkeit, die Arbeit an der ESBZ kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Wichtige Akteure sind dabei die Schülerinnen und Schüler als Expertinnen und Experten in eigener Sache. Die Schulleiterin Magret Rasfeld ist Mitbegründerin der bundesweiten Initiative “Schulen im Aufbruch”.

Kontakt:

Evangelischen Schule Berlin Zentrum
Caroline Treier (Schulleitung)
treier(a)ev-zentrum.de

right now – Menschenrechtsbildung

Das Team von right now bietet Training, Beratung und Studien zu Menschenrechten an. Schwerpunkt der Arbeit ist die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften zu den Themen Menschenrechtsbildung, Kinderrechte, Recht auf Bildung (in Deutschland) und Inklusion. Mit dem Beratungsangebot unterstützen sie Organisationen und Unternehmen dabei, Konzepte und Strategien für ein menschenrechtsbasiertes Arbeiten zu entwickeln und umzusetzen.

Kontakt:

Else Engel
Engel(a)right-now.eu

Brandenburg

Programm “Hands for Kids”

Das „Hands“-Programm für die Jahrgangsstufen eins bis sechs ist ein Grundwerte-Curriculum, das die Demokratiekompetenzen fördert, indem es Identität, das Selbstbewusstsein und den Respekt gegenüber Mitmenschen stärkt. Es ist in eigenständige Bausteine mit verschiedenen Lerneinheiten gegliedert (u.a. Kinder stark machen, Demokratie leben, Kinderrechte). Materialien für die Übungen sind im gleichnamigen Ordner zusammengestellt. Seit 2007 wird das „Hands“-Programm erfolgreich in Schulen in Berlin und Brandenburg eingesetzt und mit sieben Pilotschulen erprobt.

Kontakt:

LISUM Berlin Brandenburg
Michael Rump-Räuber
michael.rump-raeuber(a)lisum.berlin.brandenburg.de

Bürgerstiftung Barnim Uckermark – Programm „Aktionsbündnis Brandenburg“

Schwerpunkte der Bürgerstiftung Barnim Uckermark sind die Handlungsfelder Bildung, Demokratie und bürgerschaftliches Engagement: Der Kinder- und Jugendfonds fördert Initiativen, Vereine und Bildungseinrichtungen in der Region. Mit dem Barnimer Förderpreis für Demokratie würdigt die Stiftung Initiativen und Vereine, Kinder und Jugendliche. Das Projekt Kinderrechte in der Kommune leistet Prävention gegen Menschenfeindlichkeit und Ausgrenzung bereits in der Grundschule.

Kontakt:

Helga Thomé
kontakt(a)barnim-uckermark-stiftung.de

Bremen

Hamburg

SchülerInnen – Schule – Mitbestimmung

Ein Gemeinschaftsprojekt der SchülerInnenkammer Hamburg (skh), des Schulinformationszentrums (SIZ) und des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI). Es werden Fortbildungen für Jugendliche angeboten: Mitbestimmungsrechte und -möglichkeiten der SchülerInnenvertretung (SV) kennenlernen, neue Ideen entwickeln und diese umsetzen. Die Angebote können gemeinsam mit einer Klasse, der SchülerInnenvertretung und/oder Lehrkräften wahrgenommen werden.

Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik

In Hamburg arbeitet eine regionale Gruppe der DeGeDe. Ihre Ansprechpartner kooperieren auch mit dem länderübergreifenden 16eins Netzwerk für Kinderrechte, Bildung und Demokratie.

Kontakt:

Claudia Wetterhahn
c-wetterhahn(a)t-online.de
Christian Welniak
welniak(a)gmx.net

Hessen

BildungsBande – mit Kinderrechten in die Zukunft

Unter diesem Schwerpunkt betreut Makista für die Zukunftsstiftung Bildung Schulen in Hessen bei der Umsetzung des Peer-Programms BildungsBande. Schülerinnen und Schüler arbeiten mit jüngeren Kindern in Grundschulen und Kitas zusammen und fördern so die Entwicklung sozialer Kompetenzen. Durch die Verbindung von Kinderrechten und dem partizipativen Ansatz der BildungsBande wird aus impliziter Kinderrechtebildung ein expliziter Bezug. Kinder und Jugendliche werden ermutigt aktiv eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen und Verantwortung zu tragen.

Kontakt:

Lea Berend
Berend(a)makista.de

Hessischer Demokratietag

Einmal jährlich findet in Hessen der Demokratietag statt – als Begegnung aller an Demokratie und Menschenrechten interessierten SchülerInnen, Lehrkräften, SozialpädagogInnen und MultiplikatorInnen.

Kontakt:

Petra Becker
Petra.Becker(a)kultus.hessen.de

Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Kinder und Jugendbeteiligung Hessen

Die wenig formalisierte Struktur der LAG-KiJuBe Hessen bietet eine Plattform für Kinderbeauftragte, MitarbeiterInnen aus Kinderbüros oder Koordinationsstellen, BetreuerInnen von Kinder- und Jugendparlamenten, -foren, -beiräten, ModeratorInnen von Beteiligungsprojekten, zu Erfahrungsaustausch, kollegialer Beratung und Bearbeitung diverser Anliegen zum Thema Partizipation. Die Leitlinien der LAG sind verknüpft mit der UN-Kinderrechtskonvention. Die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule wird angeregt.

Kontakt:

Gerhard Sechtling
kijube.hessen(a)gmx.de

Makista – Bildung für Kinderrechte und Demokratie

Makista bietet Schulen Beratung und Begleitung auf ihrem Weg zur Kinderrechte-Schule in Kooperation mit Partnern im Land an: Mitarbeit im Modellschul-Netzwerk für Kinderrechte, Fortbildungsprogramm von Schulen für Schulen „Kinderrechte lernen und leben“, Pädagogischer Tag „Auf dem Weg zur Kinderrechte-Schule“, Material-Paket „Kinderrechte in die Schule“. In Kooperation mit Kommunen sowie staatlichen und zivilgesellschaftlichen Bildungsinstitutionen regt Makista die Durchführung von Fachtagen zur Kinderrechtsbildung für örtliche Schulen und pädagogische Partner an.

Kontakt:

info(a)makista.de

Modellschul-Netzwerk für Kinderrechte Hessen

In Hessen arbeiten 20 Grund- und weiterführende Schule als Modellschul-Netzwerk für Kinderrechte unter Leitung des Vereins Makista zusammen. Sie werden bei ihrer Schulentwicklung zu den Kinderrechten beraten und fortgebildet, tauschen ihre Erfahrungen aus und geben sie im Rahmen des Fortbildungsprogramms „Kinderrechte lernen und leben“ an andere Lehr- und Fachkräfte weiter. Zivilgesellschaftliche und staatliche Bildungspartner im Land werden in die Netzwerkarbeit eingebunden. Hauptpartner sind das Hessische Kultusministerium, die Ann-Kathrin-Linsenhoff-UNICEF-Stiftung, UNICEF Deutschland und die Zukunftsstiftung Bildung.

Kontakt:

Jasmine Gebhard
gebhard(a)makista.de
Sonja Student
student(a)makista.de

Projekt des Hessischen Kultusministeriums „Gewaltprävention und Demokratielernen“ (GuD)

GuD unterstützt Schulen bei der Einführung, Weiterentwicklung und der nachhaltigen Implementierung von gewaltpräventiven Programmen mit Beratung und Fortbildungen zum Klassenrat, Mobbing, Kooperatives Lernen, soziales Lernen etc. GuD unterstützt auch Fortbildungen zu den Kinderrechten in Verbindung mit dem Klassenrat und ist aktiver Partner des Modellschul-Netzwerks für Kinderrechte. Zur Praxis des Klassenrats in den Klassen 1 und 4 sowie in weiterführenden Schulen sind zwei Filme bei GuD bestellbar.

Kontakt:

Helmolt Rademacher
helmolt.rademacher(a)kultus.hessen.de
Petra Becker
Petra.Becker(a)kultus.hessen.de

Kinderrechte im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration

Das Ministerium hat einen eigenen Arbeitsbereich Kinderrechte und Partizipation. Auf der Webseite findet man eine Reihe von nützlichen Hinweisen auf Kinderrechte- und Partizipationsangebote im Land: u.a. die neuen Fortbildungsmodule für Lehr- und Fachkräfte an Kitas und Grundschulen zu Kinderrechten und Partizipation im Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan von 0-10.

Kontakt:

Ulrike Grzimek
ulrike.grzimek(a)hsmi.hessen.de

Mecklenburg-Vorpommern

Kinderbürgerschaft Rostock

Eine Kinderbürgerschaft mit Kinderbürgermeister für die Stadt Rostock: die Kinder treffen sich einmal in der Woche, um auf Fragen und Probleme von anderen Kindern zu reagieren. Die Kinderbürgerschaft trifft sich einmal pro Woche in der „Kinderstadt-Rostock“, um dort zu tagen.

Kontakt:

Rostocker Freizeitzentrum (RFZ e.V.)
Gabi Dietz
gabi.ditz(a)rfz-online.de

Niedersachsen

Kooperation von Schule und Kommune – Kinderrechte kreativ sichtbar machen

Durch unterschiedliche Kunstprojekte machen Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Schulen und außerschulischen Einrichtungen gemeinsam die Kinderrechte in ihrer Kommune sichtbar. Im Kreis Wedemark gibt es seit 2008 die „Straße der Kinderrechte“ entlang der verschiedene Kunstwerke die Kinderrechte symbolisieren – sie zeigen Szenen aus dem Kinderalltag. Im Jahr 2013 entsteht das neue Projekt „Kinderrechte mal 16“, an dem alle Gemeinden und Schulen aus dem Kreis beteiligt sind.

Kontakt:

Unicef Südheide und Kunstschule Wedemark
info(a)suedheide.unicef.de

buddY-Programm „Kinder haben Rechte“

Im September 2016 startet das buddY-Programm für Grundschulen in eine neue Runde und fokussiert intensiver als bisher auf Teilhabemöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler. Im Zentrum der Fortbildung stehen Strukturen und Projekte, mit denen sich die Kinder partizipativ und selbstbestimmt an der Gestaltung ihres Schulalltags beteiligen können. Das buddY-Programm mit dem Schwerpunkt „Kinder haben Rechte“ entwickelte buddY in Kooperation mit UNICEF Deutschland mit dem Ziel, die Qualitätsleitziele und Grundideen des buddY-Programms unter dem Aspekt der Kinderrechte auszuschärfen.

Kontakt:

Margaret Hallay
margaret.hallay(a)buddy-ev.de

Nordrhein-Westfalen

Grundlagentraining Kinderrechte für Grundschulen

Seit 2014 Jahr läuft das Grundlagentraining Kinderrechte in Nordrhein-Westfalen. Buddy e. V., das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW und UNICEF Deutschland qualifizieren darin Grundschulen zur Umsetzung der Kinderrechte. Das buddY-Programm mit dem Schwerpunkt „Kinder haben Rechte“ entwickelte buddY in Kooperation mit UNICEF Deutschland mit dem Ziel, die Qualitätsleitziele und Grundideen des buddY-Programms unter dem Aspekt der Kinderrechte auszuschärfen.

Kontakt:

Elisabeth Stroetmann
elisabeth.stroetmann(a)buddy-ev.de

Rheinland-Pfalz

Aktionsprogramm „Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz“

Jedes Jahr wird zum Weltkindertag am 20. September die „Woche der Kinderrechte“ ausgerufen, die den Fokus auf ein konkretes Kinderrecht richtet. Das Land fördert Aktionen und Projekte aus Schulen und außerschulischen Einrichtungen und richtet jährlich eine Fachtagung zu dem jeweiligen Thema aus. Auf der Webseite zum Programm findet man umfangreiche fachliche Informationen zur UN-Kinderrechtskonvention, politische Grundsatzbeschlüsse, Materialien (z.B. eine kommentierte Bibliografie zu den Kinderrechten, eine Kinderrechte-Mappe für Kitas) u. m.

Kontakt:

Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz
Monika Kern

BildungsBande -mit Kinderrechten in die Zukunft

Auf den Weg gebracht durch die Zukunftsstiftung Bildung und das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen setzt Makista ein Modellvorhaben zur Stärkung der Kinderrechte und Kooperation zwischen Kitas und Schulen in Rheinland-Pfalz um. Kinder in Kitas verbringen zu regelmäßigen Terminen Zeit mit Grundschülern und -schülerinnen. Die Kinderrechte sind fester Bestandteil der Treffen.

Kontakt:

Lea Berend
Berend(a)makista.de

Jugendbeirat Neuwied und Rhein-Wied-Gymnasium

Der Jugendbeirat Neuwied steht für das Recht der Kinder gehört zu werden, auf Meinungs- und Gedankenfreiheit und auf Information über Themen, die sie betreffen. Ihm gehören 20 Jugendliche aus dem ganzen Stadtgebiet an. Begleitet werden sie vom Kinder- und Jugendbüro. Für kommunale Jugendvertretungen bieten beide PädagogInnen Beratung und regelmäßige Seminare an.

Kontakt:

Sonja Jensen
sjensen(at)neuwied.de

Modellschulen für Partizipation und Demokratie

Die Modellschulen für Partizipation und Demokratie in Rheinland-Pfalz entwickeln, erproben und realisieren gelingende Modelle einer demokratischen Lern- und Schulkultur. So schaffen sie Beteiligungsmöglichkeiten für alle Akteure an ihrer Schule und tragen zur demokratischen Bildung ihrer Schülerinnen und Schüler bei. Die Modellschulen teilen gerne ihre Erfahrungen mit anderen interessierten Schulen und geben ihre Erkenntnisse weiter – bei Fortbildungen, Fachveranstaltungen und durch die Öffnung ihrer Schulen für Hospitationen.

Kontakt:

Koordinierungsstelle “Demokratie lernen und leben” in Rheinland-Pfalz
Clemens Brüchert
clemens.bruechert(a)pl.rlp.de

Saarland

Gemeinsam Schule gestalten – Landkreis Saarlouis macht Schule/ Netzwerk Prima-Klima-Schulen

Programme des Landkreises Saarlouis, um Schulen in Trägerschaft des Landkreises in ihrer Entwicklung zielgerichtet zu unterstützen – durch Begleitung und Beratung, Zukunftswerkstätten oder Kompetenztage. Für und mit den Schülerinnen und Schülern soll Schule als Lern- und Lebensraum entwickelt werden (z.B. gesundheitsförderliches Ernährungskonzept, Gestaltung des Schulhofes zu einem bewegungs- und kommunikationsanregenden Aufenthaltsort). Fünf Schulen haben sich auf den Weg gemacht „Prima-Klima-Schule“ zu werden.

Kontakt:

Natalie Sadik
natalie-sadik(a)kreis-saarlouis.de

Sachsen

Sächsischer Schulpreis und Schülerausbildung

Wolfgang Wildfeuer bildet Schülerprojektgruppen aus, die mit Modellen der Streitschlichtung in ihren Schulen arbeiten. Dazu wurde das Trainingsbuch für Schüler und Lehrer mit dem Titel „Kommunikation – Moderation – Mediation“ (Juventa 2005) veröffentlicht. Er ist außerdem als Regionalberater für Schulen im Programm „Demokratisch Handeln“ tätig und betreut den Sächsischen Schulpreis. Bewertungskriterien sind Nachhaltigkeit, Unterricht und Lernen, Förderung individueller Lernpotenziale, Partizipation, Schulklima.

Kontakt:

Wolfgang Wildfeuer
wolfgang.wildfeuer(a)sbi.smk.sachsen.de

Sachsen-Anhalt

Meile der Demokratie Magdeburg

Jedes Jahr im Januar rufen das Bündnis gegen Rechts und die Stadt Magdeburg zu vielfältigen und friedlichen Aktionen gegen die Nazi-Aufmärsche. Unter anderem ist die UNICEF-Gruppe Magdeburg regelmäßig dort aktiv und informiert über Kinder- und Menschenrechte. Die Gruppe berät Schulen in der Stadt und stößt Projekte an – z.B. in Kooperation mit der städtischen Kinderbeauftragten.

Kontakt:

Margit Herter
UNICEF Magdeburg
ma-jo-he(a)web.de

Schleswig-Holstein

Programm „Schleswig-Holstein -Land für Kinder“

In dem Programm Schleswig-Holstein – Land für Kinder stellen das Deutsche Kinderhilfswerk und das Land Schleswig-Holstein gemeinsam Finanzmittel zur Verfügung. Förderschwerpunkte sind Kinderrechte, Kommunale Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und Partizipation in pädagogischen Feldern. Viele beispielhafte Projekte sind entstanden, z.B. im Jugendbeirat Ahrensburg.

Kontakt:

Klaus Meeder
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung
klaus.meeder(a)sozmi.landsh.de

Thüringen

DemokratieberaterInnen am Thillm

In Thüringen gibt es eine Gruppe ausgebildeter Demokratieberaterinnen und -Berater, das aus dem ehemaligen Bundesprogramm „Demokratie lernen und leben“ hervorgegangen ist. Sie unterstützen Schulen bei der Entwicklung demokratischer Kompetenzen von SchülerInnen und Lehrkräften und der Gestaltung einer demokratischen Schulkultur.

Kontakt:

Ingo Wachtmeister
Thillm – Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien
ingo.wachtmeister(a)thillm.de